Headline mit Impressionen aus der Otto-Brenner-Schule

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Reisebericht über eine Studienfahrt nach Oregon /USA

 

Vom 10. bis 24. März dieses Jahres nahmen zehn Schülerinnen und Schüler aus unserem Technischen Gymnasium und aus der Fachoberschule Technik  in Begleitung der Lehrkräfte Susanne Audehm und Klaus Kutsche an einem Austauschprogramm mit dem Clackamas Community College in Oregon-City /USA  teil.

Seit 1998 besteht eine offizielle Schulpartnerschaft. In diesem Jahr konnte die Reise jedoch nur zwei statt drei Wochen dauern. Doch die Zeit wurde intensiv genutzt. Nach langem Flug empfängt uns Portland mit strahlendem Frühlingswetter. Die Gastfamilien holen erschöpfte Reisende ab und es wird gleich viel erzählt - natürlich alles auf englisch. Der Aufenthalt in den amerikanischen Familien war – so am Schluss die einhellige Meinung – nicht nur dem aktiven Fremdsprachengebrauch förderlich, sondern vermittelte besten Einblick in den „Oregon Way of Life“ und begeisterte aufgrund der übergroßen Gastfreundschaft.

Das Programm
Begrüßung durch den Direktor des CCC, Dr. Johnson Campustour, Teilnahme am Deutschunterricht, nachmittags Besuch des Oregon Trail Pioneer Museum, abends Welcoming Dinner in der Schule, Ausflug an die Pazifikküste, Besichtigung der Leatherman Tool Company, Besuch der Berufsschule „Sabine-Schellenberg Skills Center“; Columbia Staudamm und Wasserfälle, Besichtigung der Warn Industries (Hersteller von Seilwinden für KFZ), Stadtbesichtigung in Portland Ausflüge zum Mt. Hood, Bootsfahrt auf dem Clackamas River, Fahrt nach Seattle, Besuch des Boeing Factory and Flight Museum, Tour mit Seattle Underground zur Besichtigung des “Seattle Center” (ehemaliges Expo-Gelände), Fahrt im Aussichtssturm, gemeinsames Abschiedsessen und Rückflug.

Wir sind also viel herumgekommen. Dazu hat der Fahrservice stets hervorragend geklappt. Die Gasteltern waren für die Dauer unseres Aufenthaltes eine Art nebenberufliches Taxiunternehmen. Auch David Miller, unser Deutsch-Kollege am College, bediente den Schulbus hervorragend.

Neben familiären und landschaftlichen Eindrücken faszinierte das Schulgelände durch Sauberkeit, weitläufige Grünanlagen und die technische Ausstattung der Klassenräume. In den Werkstätten des Colleges erhielten wir Praxisunterricht. Die Führungen durch Fabriken wie Leatherman, Warn Industries oder die Besichtigung des Boeing-Museums veranschaulichten Fertigungsprozesse.

Insgesamt eine unseren Wortschatz erweiternde, abwechslungs- und lehrreiche Studienfahrt, die zudem durch Humor, Engagement und Kooperation der Schülerinnen und Schüler bereichert wurde.