Headline mit Impressionen aus der Otto-Brenner-Schule

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Chronik der bbs|me

 

 

       1919

Nach dem Ende des 1.Weltkrieges, der Revolution und der Abdankung des Kaisers werden in der neuen demokratischen Weimarer Verfassung erstmals Grundsätze für ein einheitliches Schulwesen im Deutschen Reich ausgewiesen: Achtjährige Volksschule, anschließend Fortbildungsschule bis zum 18. Lebensjahr.

 

 

        1921

Die Fortbildungsschulen werden in Preußen in Berufsschulen umgestaltet.

 

 

        1929

Der Abendunterricht  der "Fachschule für Maschinenbau" an der "Handwerker- und Kunstgewerbeschule" wird 1929 mit der „Technischen Abteilung der Volkshochschule“ verschmolzen. Die „Technische Abendschule“ an der „Technischen Lehranstalt der Hauptstadt Hannover“ ist geboren.

 

 

        1937

Dies ist das Jahr der Neuordnung des hannoverschen Berufsschulwesens und der Einrichtung der Gewerblichen Berufsschule IV für metallgewerbliche Berufe (heutige Berufsfelder Metall- und Elektrotechnik) in der Salzmannstraße.

 

 

        1939

1939 wird die Technische Abendschule in der Köbelinger Strasse 50 unter dem Namen „Städtische Ingenieurschule“ selbstständig und bekommt einen eigenen Direktor.

 

 

        1943

Im Kriegsjahr 1943 wird das Schulgebäude in der Köbelinger Strasse völlig zerstört. Nach dem Kriege geht der Unterricht in der Salzmannstrasse weiter.

 

 

        1950

Da nach dem 2. Weltkrieg auch die Ingenieurschule im Gebäude Salzmannstrasse untergebracht wurde, erhält die Gewerbliche Berufsschule IV in unmittelbarer Nachbarschaft zusätzliche Räume in der Volksschule Hennigesstrasse.

 

 

1953

Am 20.04.1953 ziehen 3 461 Schülerinnen und Schüler aus der Gewerblichen Berufsschule IV in der Salzmannstrasse in Linden aus und in das erste der neuen Schulgebäude des Berufsschulzentrums am Waterlooplatz ein.

Durch die Teilung der Gewerblichen Berufsschule IV wird der Tag des Einzugs in die Lavesallee 14 die Geburtsstunde der neuen Gewerblichen Berufsschule V für Metalltechnik.

In der Gewerblichen Berufsschule IV verbleiben die Berufe der Elektrotechnik mit den Berufsgruppen Starkstromtechnik, Elektromaschinenbau, Fernmeldetechnik, Radio- und Fernsehtechnik und den Berufen Gürtler, Klempner, Gas- und Wasserinstallateure, Galvaniseure, Karosseriebauer, Augenoptiker und die Abteilung Kraftfahrzeugtechnik.

 

 

        1954

An der „Städtischen Ingenieurschule“ in der Salzmannstrasse wird die Fachrichtung Elektrotechnik eröffnet.

 

 

        1955

Die Berufsschullehrer – bislang städtische Beamte – werden als Landesbeamte übernommen.

 

 

1957

Die GBS V erreicht ihren Höchststand mit 4 791 Schülerinnen und Schülern.

Die Trägerschaft der „Staatlichen Ingenieurschule Hannover“ und damit auch ihrer „Technischen Abendschule“ gehen auf das Land Niedersachsen über.

 

 

        1960

An der GBS IV wird die Berufsaufbauschule Technik zunächst in Abendform, später als Tagesschule eingerichtet. Ziel ist der Erwerb der Fachhochschulreife.

 

 

        1961

Am 15.02.1961 zieht die GBS IV in das neuerrichtete Schulgebäude im Berufsschulzenrum an der Gustav-Bratke-Allee um.

 

 

1962

Im Jahre 1962 gibt es zum ersten Mal einen Erlass im Lande Niedersachsen über den Betrieb von Technikerschulen.

Im selben Jahre wird die Technikerausbildung in Hannover auch als Tagesschule angeboten. Die Raumprobleme nehmen zu.

 

 

1968

Die Gewerbelehrer werden in den höheren Dienst übergeleitet.

 

 

1969

An der GBS IV startet die neue Fachoberschule Technik zunächst mit der Klasse 11 und im Folgejahr mit der Klasse 12.

 

 

1970

Die Abteilung Augenoptik der GBS IV zieht in die GBS I um.

Die Technikerschule wird durch eine Abtrennung von der Ingenieurschule verselbstständigt. Von der Stadt werden Räume bei der Schuhmacherschule, bei der Hanomag und im Freizeitheim Ricklingen zur Verfügung gestellt.

Erstmalig werden den Schulen Schulassistenten zur Verfügung gestellt.

 

 

1972

An der GBS IV wird eine einjährige Berufsfachschule für Radio- und Fernsehtechniker eingerichtet, die als erstes Ausbildungsjahr anerkannt werden soll. Der Aufbau von Schulwerkstätten beginnt. 1973 entsteht daraus das Berufsgrundbildungsjahr Elektrotechnik.

Gründung der Fördergemeinschaft der Technikerschule e.V.

 

 

1975

Im Zuge des Neubaus der GBS III wird die Metallwerkstatt der BBS 5 erheblich erweitert.

Die Abteilungen Kfz-Technik, Kfz-Elektrik und Karosseriebau ziehen aus der GBS IV in den Neubau der GBS III und die Gürtler, Klempner, Gas- und Wasserinstallateure und Galvaniseure in die GBS V.

 

 

1976

Die Laufbahn „Lehrer für Fachpraxis“ wird eingeführt.

Das Berufsgrundbildungsjahr Elektrotechnik wird um eine Klasse II zu einer „Zweijährigen Berufsfachschule Technik“ erweitert, die zum Sekundarabschluss I - Realschulabschluss oder zum erweiterten Sekundarabschluss I führt.

An der GBS IV wird der Modellversuch „Projekt Informatik Kooperationsmodell in der Sekundarstufe II“ (PIK) in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Helene-Lange-Schule durchgeführt. Dafür wird die Rechenanlage PDP-!/34 von Digital Equipment angeschafft.

 

 

1978

Alle Berufsschulen werden in „Berufsbildende Schulen“ umbenannt.

Die Trägerschaft der Technikerschule Hannover wird (rückwirkend ab 1977) vom Land Niedersachsen auf die Stadt Hannover übertragen.

 

 

1981

Die Berufsgruppe Büromaschinenmechaniker wird von der BBS 5 an die BBS 4 verlegt.

Am 16.02.1981 feiert die BBS 4 das 20-jährige Bestehen ihres neuen Gebäudes.

 

 

1982

Am 03.05.1982 wird der Förderverein der Berufsbildenden Schule 4 e.V. gegründet.

 

 

1985

Die Firma Digital Equipment übergibt eine Rechneranlage PDP-1/44 im Wert von 300.000 DM an die BBS 4 in Anwesenheit von Staatssekretär Schaede und Oberbürgermeister Schmalstieg.

 

 

1986

Die zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss „Technischer Assistent für Informatik“ entsteht an der BBS 4.

 

 

1987

Das 50-jährige Bestehen der BBS 4 wird am 15.05.1987 feierlich begangen.

 

 

1991

Aus Anlass des 100jährigen Bestehens der IG Metall und zur Erinnerung an Otto-Brenner erhält die BBS 5 im Dezember 1991 den Namen BBS 5 - Otto-Brenner-Schule. Er war von 1952 bis 1972 Vorsitzender dieser weltgrößten Industriegewerkschaft. Von 1946 bis 1953 war er Mitglied im Rat der Stadt Hannover. Unter seiner Leitung beschloss der Schulausschuss am 11.01.1952 die Pläne zum Bau des Berufsschulzentrums am Waterlooplatz.

 

 

1995

Die Technikerschule bezieht die Räume in der Gottfried-Keller-Str. 11.

Die BBS 5 bezieht am 01.08.1995 die Außenstelle ehemaliges Ratsgymnasium und

die Fachschule Metallbau wird neu eingerichtet.

 

 

1996

An der BBS 5 entsteht zum Schuljahresbeginn 1996/7 das Fachgymnasium Technik mit den drei Schwerpunkten Metalltechnik, Elektrotechnik und Bautechnik und bietet damit die Möglichkeit zum Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife.

 

 

2000

Im Jahre 2000 wird die Technikerschule Hannover (BBS 22) mit den Fachrichtungen Maschinentechnik und Elektrotechnik in der Gottfried-Keller-Straße 11 der BBS 5 – Otto-Brenner-Schule angeschlossen. Zusammen mit der an der BBS 5 bereits vorhandenen Fachschule Metallbau gehört die Technikerschule jetzt zu den größten in Niedersachsen.

In dem Zuge kommt auch die Berufsfachschule für Elektrotechnische Assistentinnen und Assistenten an die BBS 5.

 

 

2001

Am 16.05 2001 beschließt der Nds. Landtag das Gesetz über die Bildung der Region Hannover. Der Kommunalverband Hannover und der Landkreis Hannover werden aufgelöst. Die Region Hannover übernimmt die Schulträgerschaft aller Berufsbildenden Schulen in der Region.

Zur Gründung der Multimedia BBS auf dem Expo-Gelände werden die Informationstechnischen Berufe aus der BBS 4 abgezogen und mit dem Beruf der Fachkraft für Veranstaltungstechnik und Mediengestalter für Bild und Ton dorthin verlagert.

 

 

2003

Am 16.05.2003 feiert die BBS 5 – Otto-Brenner-Schule mit einer Festveranstaltung und einem Tag der offenen Tür ihr 50jähriges Bestehen.

Am 01.08.2003 wird die BBS 4 (Elektrotechnik) der BBS 5 (Metalltechnik) angegliedert. Die 50 Jahre zuvor vollzogene Trennung der beiden Teile wird damit aufgehoben. Die gemeinsame Schule firmiert nun unter dem neuen Namen  Berufsbildende Schule Metalltechnik · Elektrotechnik der Region Hannover - Otto-Brenner-Schule (bbs|me).

 

 

2004

Im März 2004 ziehen die Technikerschule und die Berufsfachschule Elektrotechnische Assistenten aus der Gottfried-Keller-Str. 11 ins Berufsschulzentrum an der Gustav-Bratke-Allee 1.

Unser FachgymnasiumTechnik zieht in die Gustav-Bratke-Allee 1. Vorausgegangen waren mehrere „Wanderjahre“ mit  Stationen im Ratsgymnasium, Am Hohen Ufer, im Mercedesgebäude und in der BBS 1.

Nunmehr sind alle Nebenstellen aufgehoben und alle Teile der Schule an einem Standort konzentriert. Am 19.03.2004 wird Einweihung der neuen Räume gefeiert.

Im Rahmen des Projektes „Neue Formen der Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung in der Region Hannover“ werden unserer Schule mit Beginn des Schuljahres 2004/05 erweiterte dienstrechtliche Befugnisse hinsichtlich Einstellung, Abordnung, Versetzung und Beförderung übertragen. Die vom Schulträger und vom Land unserer Schule zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel werden nun als eigene Budgets von der Schule selbstständig bewirtschaftet.

 

 

2005

Neuordnung der Berufsbildenden Schulen in der Region Hannover: Die Automatisierungstechniker und die Industriemechaniker müssen zur BBS Neustadt. Die Werkzeugmechaniker Fachrichtung Formentechnik kommen von dort zur bbs|me zurück.

 

 

2006

Erstes Zentralabitur: Im Vergleich der Abitur-Durchschnittsnoten landet unsere bbs|me mit der Durchschnittsnote 2,64 auf Platz 1 (gemeinsam mit der BBS 3 Lüneburg) von insgesamt 86 Fachgymnasien in Niedersachsen.

 

 

2007

Erste Schulinspektion vom 5.bis 9.10.2007. Ergebnis: Insgesamt zeichne die Schule eine freundliche Arbeitsatmosphäre, hohes fachliches Niveau und starke Berufsorientierung aus. Die 16 Beurteilungskriterien ergeben ein überwiegend positives Urteil. In den Bereichen Leistungsorientierung, kollegiale Schulleitung und Lehrerprofessionalität gibt es ein besonderes Lob vom Inspektorenteam.

 

 

2009

Die bauliche Sanierung der Schule beginnt vor den Sommerferien mit dem Austausch der Fenster. Mittel der Region Hannover und aus dem Konjunkturprogramm des Bundes werden gebündelt, um beginnend mit dem Gebäude Lavesallee 14 eine umfassende energetische Sanierung anzugehen.

 

 

2011

Schulleiter Günther Tiedt wird am 31.01.2011 pensioniert. Sein bisheriger Stellvertreter Gerd Sommer übernimmt kommissarisch die Schulleitung. Zum 01.08.2011 wird Uwe Backs neuer Schulleiter.

 

 

2012

Do., 19.01.2012: Einweihungsfeier des für 5,5 Mio. € sanierten Gebäudes Lavesallee 14 mit der Region Hannover in der Eingangshalle unserer Schule. Rund 130 Gäste aus Politik, Regionsverwaltung, Betrieben und Lehrerkollegium nehmen teil.

Der Planungsauftrag für den 2. Bauabschnitt Gustav-Bratke-Allee 1 ist vergeben.