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Zweijährige Berufsfachschule "Informationstechnische/r Assistent/in" (BFI)



Die Ausbildung zum/zur Informationstechnischen Assistenten/in ist eine berufliche Erstausbildung, die in der Berufsschule durchgeführt wird. Der zweijährige Bildungsgang setzt mindestens den Sekundarabschluß I - Realschulabschluss voraus und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Die Absolventen führen dann die Berufsbezeichnung

 

 

Ausbildungsinhalte

 
Diese Berufsausbildung basiert auf den Entwicklungen in dem Gebiet der modernen Computertechnik / Informatik und den damit verbundenen Qualifikationen.

 
Wesentliche fachliche Schwerpunkte und Unterrichtsinhalte sind:

-     Programmieren in  C und JAVA

-     Betriebssysteme und Rechnerarchitekturen

-     Rechnerbetriebs- / Laborpraxis

-     Wirtschaftsinformatik und Datenbanken

-     Prozeßtechnik

-     Software-Engineering

Auf eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis wird besonderer Wert gelegt. Die Übungen werden an modernen Rechenanlagen ( Linux, VMS, Windows) durchgeführt.

 
Anwendungsbezogene Projekte, in denen Modelle oder Realsysteme mit Rechnern und/oder Mikrocontrollern gesteuert oder geregelt werden, tragen zur guten Vorbereitung auf die beruflichen Anforderungen bei. Hierzu gehört auch das mindestens vierwöchige Betriebspraktikum im zweiten Ausbildungsjahr.

Ziel der Ausbildung und Tätigkeitsbereiche

Informationstechnische Assistenten sollen Ingenieure und Informatiker bei der Bearbeitung software- und hardwarebezogener Aufgaben unterstützen und Teilaufgaben im Zusammenhang mit der Programmierung, der Inbetriebnahme, dem Service und der Überwachung von Computersystemen nach Einarbeitung selbständig ausführen können.

Mögliche Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche eröffnen sich überall dort, wo Computersysteme zur Daten- und Informationsverarbeitung sowie zur Steuerung und Regelung technischer Abläufe und Anlagen eingesetzt werden.

Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich bei Computerfirmen (Software-/Hardware-Entwicklung sowie Vertrieb und Beratung)

-     Fertigungsbetrieben (Datenerfassung/-verarbeitung sowie Prozeßsteuerungen)

-     wissenschaftlichen Instituten (Systembetreuung sowie Entwicklungsaufgaben)

-     in der Beratung über Anwendungen im Vertrieb von Datenverarbeitungsanlagen.

Dieser Bildungsgang eignet sich auch als Zusatzausbildung für diejenigen, die eine berufliche Erstausbildung in einem technischen Beruf abgeschlossen haben.

 

 Stundentafel 

 

Lernfelder

Gesamtstunden

1

Dokumente erstellen

240

2

Einzelplatzrechner einrichten und administrieren

240

3

Rechnernetze nach Vorgaben einrichten

280

4

Datenbanken planen, erstellen, pflegen

200

5

Software entwickeln und anpassen

320

6

Elektronische Schaltungen entwerfen und aufbauen

160

7

Rechner in technische Prozesse einbinden

280

8

Internetzugang einrichten und nutzen

120

9

Betriebswirtschaftlich wirken

80

10

Projektarbeit

160

 

Allgemeiner Lernbereich

Wochenstunden

 

Mathematk

4

 

Sport

2

 

Religion

2

 

Politik

4

 

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil, eine mündliche Prüfung wird bei Bedarf durchgeführt.

Termine

Der Unterricht beginnt nach den Sommerferien.

 

Anmeldeunterlagen