Headline mit Impressionen aus der Otto-Brenner-Schule

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Technisches Gymnasium für IdeenExpo 2011 qualifiziert



Hannover – 18. Mai 2011. Mit einem Solar-Experimentierset für Kindergärten, einer Schulimkerei, einem leuchtenden Fahrrad, einem motorisierten Skatebord und einem multimedialen Städtevergleich haben Schülerinnen und Schüler aus Hannover beim Wettbewerb zur IdeenExpo „Niedersachsen geht auf Ideenfang“ beeindruckt. Zusammen mit rund 80 Schüler-Teams waren sie im Mai 2010 dem Aufruf der Stiftung NiedersachsenMetall gefolgt, ihren Ideen freien Lauf zu lassen. In Gruppen von mindestens drei Personen galt es, originelle, kreative und praktische Einfälle gemeinsam in anschauliche naturwissenschaftlich-technische Projekte zu verwandeln. 25 Teams haben mit ihren Ideen nun den Sprung ins Finale geschafft und damit als einzige Schulen das Privileg erworben, gemeinsam mit über 150 Ausstellern aus Wirtschaft und Forschung vom 27. August bis 04. September auf der IdeenExpo 2011 das größte Klassenzimmer der Welt mit zu gestalten.
 
In Hannover jubelten gleich fünf Schulen über den Einzug ins Finale. Die Schülergruppe aus der Jahrgangsstufe 7 der Emil-Berliner-Schule möchte mit ihrer Schulimkerei unter anderem Fragen rund um Geruchs- und Sehvermögen von Bienen auf den Grund gehen. Was Bienen leisten, verdeutlicht zum Beispiel ein kleiner Versuch: ein Blumenstrauß wird mit Kontakten versehen und jede einzelne Blüte muss von IdeenExpo Besuchern innerhalb kürzester Zeit mit einer Zahnbürste „bestäubt“ werden.
 
Die Idee eines leuchtenden Fahrrades brachte die Sechstklässler des Kaiser-Wilhelm- und
Ratsgymnasiums ins Finale. Ein Drahtesel soll mit speziellen Lacken in ein leuchtendes Objekt „transmutiert“ werden. Dadurch werden Schüler in der Morgendämmerung im Straßenverkehr besser wahrgenommen. Der Prototyp des leuchtenden Fahrrades wird auf der IdeenExpo präsentiert. 
 
Die 12. Klasse des Beruflichen Gymnasiums an der Berufsbildenden Schule für Metall- und Elektrotechnik - Otto Brenner Schule - plant ein motorisiertes Skatebord mit Anfahr- und  Bremskontrolleinrichtung, das per Fernbedienung gesteuert wird. Besucher können das Bord aus Kohlefaserverbundstoff auf der IdeenExpo im Slalomparcour testen.
 
Die Schülerfirma „Science for kids“ der IGS Mühlenberg überzeugte die Jury mit ihrer Idee,
Kindergartenkindern mit Solar-Experimentiermaterial den Wert von Energie näher zu bringen. Sie entwickelten dazu ein Stecksystem für Experimente mit Solarzellen, die einen Akku laden oder verschiedene Verbraucher versorgen können. Auf der Mini-Solarhaus-Baustelle daneben können die kleinen Baumeister anschließend eine komplette Solaranlage installieren. Wer´s richtig macht und das Glück auf seiner Seite hat, kann auf dem Stand der IGS Mühlenberg für „seinen Kindergarten“ gleich ein Set aus der von proKlima – der enercity-Fonds finanzierten ersten Serie gewinnen.
 
In Hannover bereits bekannt ist das Projekt Shangover der acht Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse der Goetheschule. Sie haben bereits während der Expo 2010 in Shanghai ihr multimediales, städtebauliches Memory präsentiert. Während der IdeenExpo kann man nun auch in Hannover die Gemeinsamkeiten der Städte Shanghai und Hannover entdecken.
 
Nun gilt es für alle Finalisten, die Projekte in die Praxis umzusetzen und ihre Präsentation auf der IdeenExpo vorzubereiten. Hilfreiche Tipps und Tricks erhalten die Schülerinnen und Schüler dabei von Wettbewerbskoordinator Mark Appun-Schönwälder von der Stiftung NiedersachsenMetall. Er kennt das IdeenExpo-Publikum und weiß, was es nach 2007 und 2009 von dem großartigen Technik-Event erwartet: zahlreiche spannende Exponate zum Mitmachen, Entdecken, Staunen und Spaß haben.

„Unsere diesjährigen Projekte haben definitiv das Zeug dazu, echte Highlights der Veranstaltung zu werden“, ist sich Appun-Schönwälder sicher. „Mit dabei sind Schüler-Teams aller Schulformen, die das
Motto der IdeenExpo ‚DEINE Ideen verändern’ mit Leben füllen und allen zeigen werden, welches kreative Potential in jungen Menschen steckt.“
 
Während der Veranstaltung kürt die Jury die Gewinner in ihrer jeweiligen Altersgruppe. Bewertet werden dabei vor allem Originalität und Nutzen der Idee sowie Zukunftsorientierung und Nachhaltigkeit. Und natürlich muss das Projekt bei den Besucherinnen und Besuchern die Neugierde auf Naturwissenschaften und Technik wecken und zum Mitmachen und Ausprobieren einladen. Die drei Sieger werden jeweils mit 3.500 Euro belohnt. Insgesamt winken den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Preise und Projekthilfen im Gesamtwert von 50.000 Euro.
 
Die Stiftung NiedersachsenMetall

 
Die Stiftung NiedersachsenMetall wurde 2003 vom niedersächsischen Arbeitgeberverband der Metall- und Elektro-Industrie ins Leben gerufen, um bei jungen Menschen das Interesse an
Naturwissenschaften und Technik zu wecken und auf die hervorragenden beruflichen Perspektiven in der Branche aufmerksam zu machen. In mehr als 20 niedersachsenweiten Kooperationsnetzwerken mit über 140 Schulen, zehn Hochschulen und 120 Unternehmen initiiert und fördert sie seither Projekte zur naturwissenschaftlich-technischen Aus- und Weiterbildung von der Grundschule bis zum Studium. 

 

 

Unser Technisches Gymnasium auf der IdeenExpo 2009



Die diesjährige IdeenExpo vom 5. bis 13.September 2009 präsentierte wieder Technik und Naturwissenschaft zum Anfassen. Jugendliche und junge Erwachsene sollen dadurch für technische Berufe begeistert werden. Von unserem Beruflichen Gymnasium waren in einer landesweiten Vorausscheidung zwei Schülerprojekte zur Präsentation für die IdeenExpo auf dem Messegelände auserwählt worden.

  • Der Flugsimulation für Segelflugbetrieb von Alper Aykul und Matthias Marciniak ermöglicht die simulierte Steuerung eines Flugzeugs auf einer Leinwand. Dabei sitzen die Flugschüler aber im realen Flugzeug und betätigen den original Steuerknüppel und die anderen Bedienelemente und nicht nur einen Joystick.

  • Das Projekt Windkraftbetriebenes Personenfahrzeug von der Schülergruppe Nora Gieseke, Björn Spoida, Julian Klose ludt die Besucher der IdeenExpo zu einer Fahrt ein, bei dem die Person sicher und umweltfreundlich ohne konventionellen Energieaufwand transportiert wird. Das Fahrzeug kann von einem hocheffizienten Elektromotor mit Batterie, die durch Windkraft aufgeladen wird, angetrieben oder gesegelt werden.

Messestand fand großen Anklang

Lange Warteschlangen bildeten sich am Flugsimulator.
Auch Mitglieder der Niedersächsischen Landesregierung Ministerpräsident Wulff,  Wirtschaftsminister Rösner und Kultusministerin Heister-Neumann schauten vorbei.
Beide Projekte unseres Technischen Gymnasiums wurden abends in einem Fernsehbeitrag der ARD-Tagesthemen vorgestellt.

http://www.youtube.com/watch?v=X6s_oqbxzM0&hl=de