Headline mit Impressionen aus der Otto-Brenner-Schule

HomeBerufliches Gymnasium TechnikGute Aussichten

Gute Aussichten



 

MINT-Report 2011: Absolventen in MINT-Fachrichtungen stark gesucht

Akademiker der MINT-Fachrichtungen – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – gehören zu den Gewinnern des Arbeitsmarkts. Dies ist ein Ergebnis des „MINT-Reports 2011 – Zehn gute Gründe für ein MINT-Studium“ des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.

Die rund 80-seitige Studie beleuchtet auf Basis einer umfassenden Analyse relevanter Arbeitsmarktindikatoren von MINT-Akademikern in Deutschland die Entwicklung des Arbeitsmarktes in den MINT-Berufen seit dem Jahr 2000 in Bezug auf Arbeitslose und offene Stellen und analysiert insbesondere die aktuelle Entwicklung der MINT-Arbeitskräftelücke.

Weiterhin werden auf Basis abgesicherter empirischer Befunde zehn gute Gründe für die Aufnahme eines MINT-Studiums abgeleitet.

Download:

MINT-Report 2011 – Zehn gute Gründe für ein MINT-Studium

 

 

HIS-Studie: Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen

Die aktuell veröffentlichte Studie „Hochschulabschlüsse im Umbruch - Studium und Übergang von Absolventinnen und Absolventen reformierter und traditioneller Studiengänge des Jahrgangs 2009“ des Instituts für Hochschulforschung (HIS) zeigt die durchschnittlichen Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen differenziert nach Abschlussart und Fachrichtung.

Der Studie zufolge sind die Brutto-Jahresgehälter für Vollzeitbeschäftigte im Vergleichszeitraum seit 2006 erkennbar angestiegen. Lag das durchschnittliche Einstiegsgehalt der Hochschulabsolventen mit herkömmlichen Abschlüssen vor vier Jahren bei rund 33.000 Euro, so starteten sie im Jahr 2009 mit traditionellem Universitätsabschluss mit 36.750 Euro und mit Fachhochschuldiplom mit 36.450 Euro. Bei Bachelorabsolventen von Fachhochschulen liegt das durchschnittliche Startgehalt – trotz der kürzeren Regelstudienzeit – bei 32.700 Euro. Mit 21.700 Euro ist das Durchschnittsgehalt am Anfang des Berufslebens bei Bachelorabsolventen von Universitäten allerdings deutlich geringer. Dies wird unter anderem darauf zurückgeführt, dass die Bachelorstudienzeiten an Universitäten im Vergleich zu den Regelstudienzeiten bei den herkömmlichen Studiengängen relativ stark verkürzt wurden. Hinsichtlich der verschiedenen Fachrichtungen unterscheiden sich die Einkommen recht deutlich. Die Durchschnittsgehälter geordnet nach Abschlussart sowie Details zu den Berufsperspektiven der Hochschulabsolventen sind in der HIS-Studie zu finden.

Die Studie zeigt ferner, dass den meisten Hochschulabsolventen der Berufseinstieg gut gelingt. So liegt die Arbeitslosenquote für Fachhochschul- und Universitätsabsolventen mit traditionellen Abschlüssen (Diplom, Magister, Staatsexamen) nach einem Jahr bei vier Prozent. Bei den Bachelorabsolventen ist sie – mit drei Prozent bei Fachhochschul- und zwei Prozent bei Universitätsabsolventen – sogar noch niedriger. Ein Großteil der Bachelorabsolventen (77 Prozent von Universitäten und 53 Prozent von Fachhochschulen) nimmt allerdings direkt nach seinem Abschluss ein weiteres Studium – in der Regel ein Masterstudium – auf.

Nur wenige der Hochschulabsolventen arbeiten der Studie zufolge in beruflichen Positionen unterhalb ihres Qualifikationsniveaus. Mit den traditionellen Abschlüssen sind nur drei Prozent der erwerbstätigen Fachhochschulabsolventen und fünf Prozent der erwerbstätigen Universitätsabsolventen ein Jahr nach dem Abschluss in solchen Arbeitsbereichen zu finden. Bei erwerbstätigen Bachelorabsolventen von Fachhochschulen arbeiten sieben Prozent in Positionen, die unterhalb ihres Qualifikationsniveaus liegen, bei Bachelorabsolventen von Universitäten sind es 15 Prozent.

Die HIS-Studie von September 2011 ist das Ergebnis einer bundesweiten repräsentativen Untersuchung, bei der mehr als 10.000 Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2009 gut ein Jahr nach dem Examen befragt wurden.

Download HIS-Studie